Der Picard

 

Auf den ersten Blick sieht der Picard aus wie ein gut gelungener Mischling, weil an ihm alles normal ist, harmonisch, ausgeglichen, ohne ein herausragendes Merkmal. Ein robuster Körperbau und das struppige Fell geben ihm sein rustikales Aussehen. Dennoch ist der Picard dank seiner Leichtigkeit und seines fließenden Gangwerkes eine elegante Erscheinung. Bei einer Widerristhöhe von 55-60 cm für Hündinnen und 60-65 cm für Rüden wiegt der Picard nur etwa 25-35 kg.
 
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Die Welpen allerdings sehen nicht struppig süß aus, sondern glatt, eher dünn,
mit Stoppelbart und Riesenohren. Zwischen dem 6. und dem 9. Monat hat der Picard
seine Körpergrösse erreicht, dann wird er nur noch insgesamt kräftiger, stattlicher.
Das Fell entwickelt und verändert sich noch bis zum 18. Monat.

Der Picard liebt seine Familie sehr und wird ihr gegenüber bei normaler Haltung nie aggressiv, was allerdings nicht bedeutet, dass er immer aufs Wort gehorcht. Eine gewisse "Dickköpfigkeit" ist ihm durchaus eigen, er ist nun mal kein Befehlsempfänger, der 5 mal hintereinander begeistert die gleiche Übung macht. Die Erziehung sollte niemals unter Druck oder Zwang erfolgen. Es ist viel sinnvoller und letztendlich auch erfolgreicher, den Bewegungsdrang, die Spielfreude und den Wunsch nach Anerkennung und Lob auszunutzen, um das angestrebte Ziel zu erreichen. Bei der Erziehung sollte man von Anfang an nichts erlauben, was der Hund auch später nicht darf, z.B. Hochspringen, Couch, Bett. Hier ist die Konsequenz der ganzen Familie gefragt, denn der Picard merkt sofort, ob der eine oder andere ihm nicht doch Zugeständnisse macht.
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Der Picard ist kein "schneidiger" oder "harter" Hund. Unter seiner rauen Schale verbirgt sich ein weicher Kern, der sensibel behandelt werden will. Eine einfühlsame, mit Konsequenz (und Humor) gepaarte Erziehung erreicht fast immer ihr Ziel


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Wichtig für die Entwicklung eines gesunden Sozialverhaltens ist der frühzeitige Kontakt mit anderen gutmütigen Hunden. Am schönsten ist es , wenn dem jungen Picard häufig das Spiel mit anderen Welpen oder Junghunden ermöglicht wird, damit er den richtigen Umgang mit seinen Artgenossen erlernen kann.
Viele Vereine bieten mittlerweile gute Welpenspielstunden an.
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Fragen Sie nach - es lohnt sich!

Beira
Das Fell des Picards braucht wenig Pflege. Gelegentliches Bürsten alle 1 bis 2 Wochen reicht in der Regel aus. Baden ist normalerweise nicht erfoderlich. Allerdings schwimmt der Picard sehr gerne.

Der ausgewachsene Picard ist ein guter Begleiter beim Joggen oder Fahrradfahren. Auch der Hundesport mit seinen verschiedenen Möglichkeiten macht ihm, wenn er gut und einfühlsam ausgebildet wird, Freude. Es gibt kaum einen Bereich, für den der Picard sich nicht eignet.